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Exkursion nach Zamora vom 30. Oktober bis 1. November 2018

Kurz nachdem wir in Cuenca ankamen, das heißt einen Tag später, fuhren wir durch eine atemberaubende Landschaft mit Bergen und Tälern in eine Stadt in den Bergen im Oriente: Zamora. Aus dem Reisebus konnte man die Berge sehen, die nach und nach in den Wolken verschwanden.

Nach der etwa 7-stündigen Busfahrt kamen wir an. Uns erwartete dort eine große Außenfläche mit Pool und Wasserrutsche. Logisch, dass man bei der Hitze sofort in den Pool wollte, was wir nach dem Mittag auch durften.

Tags darauf fuhren wir zu dem Nationalpark Podocarpus, ebenfalls im Gebirge und sind dort mit drei Guías gewandert, die uns durch den Nationalpark geführt haben. Unser freundlicher Tourguide erklärte uns auf dem Weg die Bedeutung von ein paar Pflanzen für die Indígenas (Ureinwohner). Wir lernten viel über die Pflanzen- und Tierwelt im Oriente. Es gab auch einiges zu sehen: eine Schlange, Kolibribabys und so manch interessanten Singvogel.

Wir wanderten am Ende zu einem großen Wasserfall, in dem auch viele von uns gebadet haben. Am Abend wurde noch etwas getanzt und gegen 23 Uhr sind wir alle ins Bett gegangen. Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück wieder mit dem Bus nach Cuenca.

Es war super!

LA, IS und JTR

Aktivitäten in den Familien vom 2. bis 4. November 2018

Salinas

Am Wochenende war ich mit meiner Gastfamilie in Salinas. Die Fahrt hat ca. 6 Stunden lang gedauert. Salinas ist eine kleine Stadt an der Westküste Ecuadors. Wir haben dort sehr viel unternommen: wir waren am Strand, haben die Stadt besichtigt, sind Bananenboot gefahren und haben Churros gegessen. Bananenboot ist eine Art Schlauchboot, welches an einem Motorboot angeleint wird und dann sehr schnell vom Motorboot gezogen wird und Churros ist eine Art frittiertes Gebäck aus Spanien, welches man meistens mit Zucker bestreut. Auf der Rückfahrt am Sonntag haben wir für ca. 2,5 Stunden in Guayaquil angehalten, da mir meine Gastfamilie Guayaquil zeigen wollte. Guayaquil ist die zweitgrößte Stadt Ecuadors. Danach sind wir zurück nach Cuenca gefahren.

AA

Galapagos-Inseln - Bericht 1

Ich war vom 1. November bis zum 4. November mit meiner Gastfamilie auf den Galapagos-Inseln.

Am Donnerstag sind wir dort angekommen. Ich hätte gedacht, dass es dort weniger Autos geben würde, stattdessen gab es zahlreiche Taxis oder Elektro-Autos. Wir haben auch gleich am Abend einen typisch ecuadorianischen Tanz gesehen.

Am Freitag sind wir zu einem langen Strand gelaufen, der sehr schön war. Dort waren wir schwimmen und haben auch Leguane (sp.: iguanas) gesehen. Ich fand lustig, dass sie überall herumlagen und keine Angst vor den Menschen hatten. An diesem Tag haben wir auch noch Schildkröten gesehen. Sie waren riesig!

Am Samstag haben wir eine Bootstour um die Insel Santa Cruz gemacht, die sehr interessant und schön war. Auf einer der Inseln habe ich Blaufußtöpel gesehen! Sie haben blaue Füße, weil sie etwas Besonderes essen.

Insgesamt fand ich toll, dass ich so viele Tiere gesehen habe, wie Seelöwen, Salamander, kleine Haie und wie schon gesagt Blaufußtöpel, Leguane und Schildkröten. Die Natur war auch sehr schön.

ChSt

Die Galapagosinseln - ein wundervoller Ort - Reisebericht 2

Am Freitag, um fünf Uhr früh, fuhren Rafaela, ihre Eltern, Großeltern, Cousinen, ein Cousin, deren Eltern und ich (wir waren insgesamt zehn Personen) mit einem Bus circa drei Stunden von Cuenca nach Guayaquil. Als wir um acht Uhr angekommen waren, mussten wir gleich in das Flugzeug steigen, welches uns zu den Galapagosinseln flog.

Nach circa zwei Stunden Flug waren wir auf einer der fünf bewohnten Inseln (Baltra, Floreana, Isabela, San Cristóbal, Santa Cruz), nämlich auf der Isla San Cristóbal, gelandet. Von dort fuhren wir noch am Vormittag mit einem kleinen, etwas wackeligen Boot auf die Insel Santa Cruz.

Laut Plan sollte das zwei Stunden dauern, jedoch war der Tank plötzlich leer und wir trieben circa 45 Minuten auf dem offenen Meer. Als die Wellen immer stärker wurden und das Boot immer mehr schaukelte, rief ein Passagier jemanden an, der mit einem Boot kam und uns Treibstoff gab. Dann fuhren wir weiter, als wäre nichts passiert.

Auf Santa Cruz angekommen sahen wir Seelöwen, welche schliefen, Krabben und Echsen. Im Hotel verteilten wir unsere Zimmer und gingen typisch ecuadorianisch Essen: es gab Meeresfrüchte (Muscheln, Pulpo, Shrimps etc.) und Hummer für die Eltern.

Am zweiten Tag fuhren wir circa zwei Stunden mit einem Boot auf die Insel Isabela, welche die größte Insel von Galápagos ist. Dort machten wir eine Rundfahrt bis auf eine kleine Insel, wo es sehr viel schwarzes Gestein (erkaltete Lava? Siehe Foto) gab. Hier beobachteten wir viele Tiere, vor allem Echsen mit ihren Babys. Wir mussten uns aber nicht vor ihnen fürchten, denn sie waren sehr scheu. Doch in einer kleinen Meeresbucht gab es Haie (vermutlich Weißspitzen-Riffhaie), vor denen viele von uns Angst hatten.

Danach gingen wir zu einem Strand, der geschützt war, denn dort leben zuckersüße Seelöwenbabys! Eines von ihnen versuchte zu schwimmen, was es leider nicht schaffte. Es versuchte es immer wieder und kämpfte sich in die Wellen, welche eigentlich schwach und klein waren, wurde aber dennoch ein ums andere Mal von ihnen "umgehauen". Das Seelöwenkind hatte keine Chance, versuchte es aber immer weiter.

Später fuhren wir in einen Schildkrötenzoo. Die größte Schildkröte ging mir ungefähr bis zur Hüfte, sie war ziemlich groß! Auf dem Rückweg zum Hotel sahen wir Flamingos, seltene Vögel und, in einem Teich, bunte Fische.

Am nächsten Tag wanderten wir, entdeckten Höhlen, besuchten wild lebende Schildkröten und sahen viele andere exotische Tiere. Später, nach dem Mittagessen, gingen wir an den Strand. Meine Austauschschülerin, Rafaela, meinte: „Das ist einer der schönsten Strände der Welt". Und das habe ich auch so empfunden!

Selbst wenn wir circa eine Stunde bis dahin laufen mussten, hatten wir nach diesem Anblick wieder Energie und gingen baden. Allerdings nicht im Meer, da es dort viele giftige Tiere gibt, sondern in einem wunderschönen, klaren See. Das Wetter war zwar nicht so schön, aber wir hatten Spaß. Und der Nieselregen zwischendurch war sehr erfrischend.

Öfters sahen wir einen Pelikan knapp über unsere Köpfe fliegen und im Wasser landen. Am Strand gab es noch mehr Tiere: natürlich die Seelöwen und die Echsen. Aber im flachen Wasser auch Rochen, Meeresschnecken, Krebse und kleine giftige Tiere, die man leicht hätte übersehen können.

Das Wetter war, in der Zeit, in der ich auf den Galapagosinseln war, gut. Die Sonne schien und es nieselte manchmal, was sehr erfrischend war. Am meisten haben mir die Strände gefallen, da man dort sehen konnte, dass Natur, Tiere und Menschen in Harmonie leben können. Es war einfach wunderschön.

Am süßesten waren jedoch die Seelöwenbabys, die über ihre eigenen Füße stolperten ...

JH

Ayangue

Ich war dieses Wochenende in Ayangue. Dort gibt es einen sehr schönen Strand. Als wir dort waren, lagen wir die meiste Zeit am Strand. Mein Highlight war das Schnorcheln. Wir sind mit einem Motorboot zu einer kleinen Insel gefahren und haben davor geankert. Hier leben nur Robben und Vögel. Vor der Insel gab es ein Mini Korallenriff und eine Jesus Figur im Meer. Es war sehr cool.

Das Hotel, wo wir waren, war auch super schön. Wir waren zweimal in Montanita und dort ist es ziemlich verrückt und witzig dort. Überall laute Musik und irgendwelche tanzenden Personen. Ausserdem waren wir in einer Kirche, wo auch schon der Papst war. Diese ist sehr schön und bietet eine wundervolle Aussicht. Auf der Rückfahrt haben wir in Guayaquil angehalten. Dort waren wir erst in einer Shopping Mall und danach haben wir Fischsuppe gegessen. Die fand ich nicht so lecker. Die Autofahrt hat insgesamt ca. 8 Stunden gedauert.

HSch

Montañita

Am Wochenende fuhr ich mit meiner Gastfamilie morgens um 5:30 Uhr mit dem Auto drei Stunden nach Guayaquil. Dort legten wir einen Zwischenstopp ein, um auf einen Rummel zu gehen. Wir sind mit dem Riesenrad von Guayaquil gefahren und konnten über die ganze Stadt und das Meer blicken. Danach sind wir zum Park der Leguane gegangen und haben, guess what, Leguane gesehen. Sie waren sehr schön und man konnte ganz nah an sie rangehen; sie blieben immer sehr ruhig, denn sie sind an Touristen gewöhnt.

Anschliessend fuhren wir weitere drei Stunden nach Montañita und kamen dort um 17:00 Uhr an. Wir haben in ein sehr schönes Hotel eingecheckt und sind dann gleich runter in den Pazifik baden gegangen, natürlich mit Klamotten. J Das Wasser im Pazifik ist angenehm warm und klar, sodass man auch unter Wasser den Grund sehr gut erkennen kann.

Nach dem Baden sind wir am Strand entlang ins Zentrum von Montañita gelaufen und haben um 19:30 Uhr Abend gegessen. Montañita ist nicht sonderlich groß, sodass wir uns entschlossen, noch ein bisschen durch die Stadt zu laufen. Es gibt dort sehr viele kleine Stände die Schmuck, Souvenirs, Süßigkeiten und vieles mehr anbieten. Auch Bars und Restaurants sind in vieler Zahl vertreten. Am Abend ist in der Innenstadt am meisten los und es gibt die besten Dinge zu kaufen.

Am nächsten Tag sind wir um 8:30 Uhr aufgestanden und gleich zum Frühstück gegangen. Es gab Müsli, Toast, Joghurt und Eier, aber auch typisch ecuadorianische Gerichte, wie zum Beispiel einen "Bolón de Verde". Das ist ein Knödel aus einer Art Banane. Diese Bananenart wird grün, wenn sie reif ist und man muss sie erst kochen bevor man sie essen kann, eine Kochbanane. Danach waren wir wieder im Pazifik baden und sind zu einem Felsen gewandert. Währenddessen haben wir sehr viele schöne Muscheln und Steine gesammelt. Der Felsen im Meer war sehr witzig, da er die Wellen gebrochen hat und man sehr unerwartet mit Wasser übergossen wurde.

Um 14:30 Uhr gab es Mittag und danach kam das Highlight in Montañita: Mein Austauschschüler Tomás und ich sind über dem Pazifik geflogen! Das nennt man "Parapente" und dort wird man in einen Hüftgurt gesteckt und an so etwas wie einem Fallschirm festgemacht. Dann muss man alleine oder mit Partner anlaufen während das Boot auf dem Wasser anfährt. Es dauert nicht lange und man fliegt 20 bis 30 Meter hoch oben über dem Pazifik!!! Dieses Gefühl ist unbeschreiblich toll. J Es fühlt sich an, als würdest du wie ein Vogel fliegen und man kann von dort oben alles überblicken. Nach 15 Minuten ist das Boot langsamer geworden und wir sind ruhig in das Wasser gefallen. Anschließend holte man uns in das Boot und wir fuhren zurück ans Festland. Danach sind wir nochmal baden gegangen und dann schon ins Bett, denn inzwischen war es schon 22:00 Uhr und alle waren sehr erschöpft vom wunderschönen Tag.

Am Sonntag sind wir gegen 12 Uhr schon wieder zurück nach Cuenca gefahren, aber davor haben wir uns noch vom Meer verabschiedet und gefrühstückt. Ich erinnere mich sehr gern an die Erlebnisse in Montañita zurück.

LD

Yungilla

Ich war mit der Familie in deren Ferienhaus in Yungilla. Die ganze Familie war da und ich war am Anfang ein bisschen überfordert. Doch die Familie war sehr nett und ich konnte mich gut verständigen.

Am ersten Tag haben wir einen kleinen Spaziergang auf einen Berg gemacht, von wo aus man eine schöne Aussicht auf das Tal hatte. Abends haben wir dann einen Film geguckt und Tacos gegessen.

Am nächsten Morgen haben wir lange geschlafen und sehr spät gefrühstückt, danach waren wir am Pool. Nachmittags hat mir die Familie die Orangen- und Zitronenplantage gezeigt. Wir haben noch zu Abend gegessen und sind dann nach Hause gefahren.

MK

Sonntag, 4. November 2018

La Nariz del Diablo

Heute war ich mit meiner Gastfamilie am Nariz del Diablo. Zunächst sind wir drei Stunden bis zu einem Dorf gefahren. Dort haben wir gefrühstückt und sind anschließend zu einem naheliegenden Bahnhof gelaufen. Wir fuhren in einem der ältesten Züge von Ecuador zum Berg Nariz del Diablo. Auf der Fahrt war einiges anders als bei anderen Zügen. Zum Beispiel gab es keine Türen und man konnte aufspringen, wann immer man wollte, was jedoch leider verboten war.
Außerdem waren zwischen den Schienen und dem Abgrund nur 20 cm Platz.
Die Zugfahrt war sehr viel gefährlicher als andere, die man beispielsweise aus Berlin kennt. Der Zug war auch um einiges langsamer und wir haben ca. zwei Stunden gebraucht, um das Ziel zu erreichen.
Als wir endlich da waren, sind wir ausgestiegen und haben Fotos neben Alpakas gemacht. Wir sind danach zurück gefahren zu einem Dorf, das gleichzeitig auch ein Museum war. Hier haben wir uns ein paar Tanzaufführungen und alte Häuser angesehen. Nach der Rückfahrt haben wir noch ein paar Souvenirs und ein Eis gekauft und sind wieder nach Hause gefahren.

MB

Das historische Zentrum von Cuenca

Eigentlich wollten meine Familie und ich mehr Museen besuchen, aber, wie in Berlin, sind auch hier die meisten Museen an Montagen geschlossen. Das Museo de las Culturas Aborigenes war eines der wenigen, die geöffnet hatten.

Von der Altsteinzeit bis zu den Inka lässt sich in diesem Museum die Geschichte nachverfolgen. Die 8000 Ausstellungsstücke bestehen größtenteils aus Keramik und Stein. Mir haben am besten die Becher und Vasen mit Gesichtern gefallen.

Hinterher liefen wir die Calle Larga entlang. In dieser Straße befinden viele Museen, unter anderem das Museo de las Culturas Aborigenes, und sie ist, laut meiner Gastmutter, die Touristenstraße schlechthin. Wir besuchten noch die halbe Brücke Puente Roto, die früher komplett war, aber zur Hälfte zerstört wurde, als der Rio Tomebamba über die Ufer getreten war. Der Rio Tomebamba eignet sich aufgrund seiner Grünfläche an beiden Ufern gut zum Spazierengehen. Wir sahen sogar Leute, die dort Hochzeitsfotos machten.

Zum Abschluss des Tages gingen wir in ein Kaffee mit traditionellem Essen.

Ich habe an diesem Tag viel über Cuenca erfahren und den Teil der Stadt kennengelernt, der mir (bis jetzt) am besten gefällt.

CL

Montag, 5. November 2018

Colegio Alemán Stiehle de Cuenca

Zum allerersten Mal sahen wir die Schule am Montag, als wir mit den Busetas (kleinen Schulbussen) hingefahren wurden. Was mir gleich ins Auge sprang, waren die kleinen Kinder (6-10 Jahre), die überall auf dem Hof noch freudig herumtanzten. 

Als alle Kinder in ihre Klassenräume gingen, begaben wir uns aufgeteilt in zwei Gruppen gemeinsam mit unseren Gastgeschwistern in die Klassenräume der 10a und 10b, die unsere Treffpunkte für die nächsten Wochen sein sollten.

 Wir führten eine Schulrallye durch, wo wir erfuhren, dass es nicht nur eine Grundschule auf demselben Gelände gab, sondern auch einen Kindergarten für die dreijährigen und als wäre das nicht genug, sahen wir sogar einen Pool, der allerdings nur für die jüngeren Kindern gedacht ist.

 Auf einmal läutete ein sirenenähnlicher Ton durch die Schule. Wir (die Deutschen) hatten erstmal ein wenig Angst, da der Sound extrem schrill war. Doch die Angst legte sich schnell als wir hörten, dass es lediglich die Schulklingel war.

 Die Hofpause verlief anders als gewohnt. Überall, wo Platz war, wurde Fußball gespielt. Zuerst entdeckt haben wir dann die "Bar". Dort kann man sich für wenig Geld etwas Leckeres zu essen holen. Die Pizza für 1,50$ pro Stück ist sehr beliebt bei den Schülern. Ich selber finde den Kakao-Slush Granizado sehr lecker. Natürlich gibt es auch den "Comedor", einen Speiseplatz, wo man sehr günstig eine richtige Mahlzeit bekommen kann.

 Wenn man das Colegio Alemán Stiehle de Cuenca mit dem Primo-Levi-Gymnasium vergleicht, fällt einem sofort auf, dass die Schule in Cuenca viel mehr Gebäude hat, die mit maximal zwei Stockwerken allerdings nicht annähernd so groß sind wie unsere. So würde ich sagen, dass unsere Schule deutlich größer ist. Wir sind ja auch doppelt so viele Schüler am Primo.

Außerdem fällt auf, dass die Schule in Cuenca keine geschlossenen Gänge hat. Das hat damit zu tun, dass es hier keine vier Jahreszeiten gibt und es daher meist eher warm ist. Hier wird eher zwischen der Regen- und der Trockenzeit unterschieden. In Deutschland könnte man es sich nicht vorstellen, im Winter aus einem Klassenraum auf solch einen offenen Gang zu gehen und mit unserer Winterkälte konfrontiert zu werden.

Was ich sehr schön finde und was ich mir auch für unsere Schule wünschen würde, ist die Schuluniform am Colegio Alemán. Es ist jedoch weniger eine einzige Uniform als vielmehr verschiedene Teile, die du zu einem Outfit kombinieren kannst.

NG

Dienstag, 6. November 2018 / Montag, 12. November 2018

Exkursion in den Nationalpark Cajas

Wir sind zu dem Eingang des Parks auf einem Steinweg gelaufen und haben dort auf den Führer gewartet. Danach wurden wir in drei Gruppen eingeteilt und bekamen Experimentierkasten, um den Fluss, zu dem wir wanderten, auf seine Wasserqualität zu untersuchen.

Auf dem Weg dorthin haben wir Bäume umarmt, damit wir die Energie des Amazonas spüren. Als wir am Fluss ankamen, machten wir eine Pause, wo jeder selber entscheiden durfte, was er machen wollte. Ich bin mit Freunden zu den Alpakas und Lamas gegangen. Wir haben Fotos gemacht und ich habe auch ein Tier gestreichelt.

.Nach der Pause machten wir Versuche zu Temperatur, PH-Wert, Geschwindigkeit, Trübung und Sauberkeit des Flusses

Als nächstes liefen wir zum Bus zurück und fuhren zu einem Restaurant. Dort aßen wir Mittag, zur Auswahl gab es Huhn und Forelle. Dann fuhren wir zurück zur Schule. Ich fand den Tag sehr lustig und interessant.

MG

Dienstag, 6. November 2018 / 13. November 2018

Amaru Zoológico
Als wir am Zoo ankamen, stellten wir fest, dass sich dieser auf einem Berg befindet, von dem man ganz Cuenca sehen kann. Dann begann der steile Weg zum Eingang, an dem wir unsere Rucksäcke abgeben mussten, als Schutz vor den freilaufenden Affen. Man muss beinahe durchgehend bergauf und bergab laufen. Die Dächer der Käfige und Wege bestanden teilweise aus Blättern und fast die gesamte Anlage des Zoos aus Naturmaterial. 
Der Zoo in Ecuador ist anders als die durchschnittlichen Zoos/Tierparks in Deutschland. Dort gibt es natürlich auch "typische" Zoo-Tiere, wie Affen, Löwen und Reptilien, aber auch Tiere, die in Ecuador verbreitet sind, wie Lamas, Papageien, ...
Ein Großteil der Tiere wurde dort aber nicht geboren, sondern gerettet. Eine kleine Raubkatze, die beispielsweise geschmuggelt wurde, von Menschen schwer verletzte Tiere wie  Papageien, denen die Flügel gestutzt wurden oder Tiere, die wegen wertvoller Trophäen gejagt wurden, wie zum Beispiel Fuchsschwänze. 

Als wir eine Mittagspause gemacht und gegessen haben, kam ein kleiner Affe und hat sich einfach ein Sandwich geschnappt. Später wurde er sogar so zutraulich, dass er eine ganze Weile auf der Schulter eines Schülers saß. 
Nach dem Essen und nachdem wir die Freunde und Verwandten des Affen kennen gelernt hatten, wurde uns vor Augen geführt, was für schreckliche Menschen es gibt. Es gab eine ganze 
Abteilung mit Käfigen, in denen tote, ausgestopfte Tiere waren, wie Koalas, die bei einer Schmuggelaktion ums Leben gekommen sind. Ich würde jedem empfehlen, sich diesen Zoo einmal anzusehen, einzig und allein um sich selbst vor Augen zu führen, wie ungerecht einige Menschen sich Tieren gegenüber verhalten. 

Zum Schluss kam meiner Meinung nach die Hauptattraktion: ein schneeweißer, wunderschöner Pfau. 

EG

Mittwoch, 7. November 2018 / Dienstag, 13. November 2018

Ingapirca

In Ingapirca angekommen hatten wir eine Führung durch ein Museum und durch die Ruinen einer Incasiedlung. Uns wurde erzählt, dass sie eine der bedeutendsten Inka-Fundstätten ist und ihr Tempel bis zur Ankunft der Spanier vor ungefähr 500 Jahren genutzt wurde.

Die Anlage war sehr weitläufig. Nach der Führung konnten wir uns sehr schöne und preiswerte Andenken kaufen, wie z.B. ein Alpakakuscheltier, Schals oder Armbänder.

LH

 Freitag, 9. November 2018

Pauken, pauken, pauken, doch ein bisschen Sport darf es auch sein :)

Heute hieβ es für unsere deutschen Schülerinnen und Schüler Hausaufgaben erledigen. Die ersten vier Stunden saβen sie in „Interessengruppen“ zusammen und haben sich gegenseitig informiert und geholfen bei den Aufgaben, die Dank moderner Kommunikationsmöglichkeiten aus Deutschland angeflogen kamen.

Anschlieβend tobten sich alle bei Fuβball, Volleyball und Co. ordentlich aus, bevor es in das letzte Familienwochenende ging.

Montag, 12. November 2018

Stadtrallye im historischen Kern von Cuenca und Panamahutmuseum

Heute haben wir uns alle gemeinsam getroffen, um die Stadt mit einer Stadtrallye zu erkunden und das Panamahut-Museum zu besuchen.

Unsere Gruppe wurde in vier kleinere Gruppen aufgeteilt und jede Untergruppe hatte eigene Aufgaben zu erfüllen. Unsere erste Aufgabe im Zentrum von Cuenca war es, etwas typisch Cuencanisches zu frühstücken, nämlich Mote Pillo (Wer kennt’s nicht?) mit einem lauwarmen Kakao (Mmmh geil). Nun waren wir für den Tag gestärkt und sollten als nächstes eine Kirche namens Todos Santos fotografieren und rausfinden, wann sie gebaut wurde (1924). Danach gingen wir in einen zentral gelegenen Park, el Parque de la Madre, wo wir die Statue des berühmten ecuadorianischen Sportler, Jefferson Pérez fotografierten. In dem Park haben wir außerdem ein Souvenir aus Berlin gegen einen Alpakamagneten getauscht.

Anschließend sollten wir noch eine typisch cuencanische Frucht kaufen. Die letzte Aufgabe war es nun, die Bilder in einem Internetcafé auszudrucken. Als wir dies alles erledigt hatten, gingen wir zum Treffpunkt zurück.

Nachdem sich alle wieder eingefunden hatten, sind wir, um den Tag schön ausklingen zu lassen, ein halbes Stündchen in das Panamahutmuseum gegangen, weil Ecuador berühmt für die Herstellung von Panamahüten ist. Dort wurde uns in (leider nur) 30 Minuten gezeigt, in welchen Schritten Panamahüte hergestellt werden, wohin sie exportiert werden und mehr. Als letztes gingen wir in den Shop des Museums, wo viele Panamahüte auslagen. Insgesamt war es ein wunderschöner Tag mit vielen Eindrücken und Erlebnissen.

MK und OJ

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