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PriMUN (Primo Levi Model United Nations) ist ein Projekt, bei dem die Arbeit der Vereinten Nationen durch Schüler*innen modellhaft nachgestellt wird.


Die Schüler*innen übernehmen die Rolle von Delegierten unterschiedlicher Nationen und vertreten diese in verschiedenen Komitees. Dort diskutieren sie aktuelle Probleme zu den Schwerpunktthemen Menschenrechte, Umweltschutz, Abrüstung, Politik, Wirtschaft und Soziales. Ziel der Diskussionen ist es, Beschlüsse zur jeweiligen Thematik zu fassen. Die Konferenzsprache ist Englisch.

Dank der Initiative einzelner Schüler*innen wurde das Projekt Model United Nations bereits 1994 am Primo-Levi-Gymnasium ins Leben gerufen. Von Anfang an wurde das Schülerprojekt durch die - mittlerweile ehemalige - Englischlehrerin Christl Riedel unterstützt.
Neben der Teilnahme an MUN-Konferenzen anderer Schulen wurde im Jahr 2008 auch eine kleine Konferenz an der eigenen Schule auf die Beine gestellt. Mittlerweile ist PriMUN zu einer dreitägigen Konferenz mit über 100 Teilnehmenden herangewachsen.

PriMUN 2018 fand vom 10. bis 12. Januar 2018 im Haus B des Primo-Levi-Gymnasiums statt. 83 Schüler*innen der Jahrgangsstufen 9 bis 12 des Primo-Levi-Gymnasiums und der benachbarten Katholischen Theresienschule repräsentierten insgesamt 35 Nationen.



Unter dem Rahmenthema „Building Bridges – Initiating Dialogue on Global Issues to Sustainably Improve Quality of Life” wurden in fünf Komitees individuelle Problemfragen diskutiert. Die Konfe-renz wurde durch Schüler*innen der PriMUN-AG (Jahrgangsstufe 12) geplant und durchgeführt. Diese wählten zum Beispiel die Schwerpunktthemen aus, recherchierten dazu, erstellten Materialien für die Delegierten und organisierten den Ablauf der Konferenz.

 

 

Die ehemalige Schülerin des Primo-Levi-Gymnasiums, Medina Niyazova, reflektiert als Gastrednerin die wichtigen Erfahrungen, die sie selbst bei PriMUN gemacht hat und die unter anderem ihre Studienwahl beeinflusst haben


Nach der Registrierung am Mittwochmorgen begann die große Eröffnungszeremonie in der Aula.
Neben den offiziellen Reden der Vorsitzenden und den Gastreden der ehemaligen Schülerin Medina Niyazova und der ehemaligen Projektleiterin Christl Riedel, die alle Teilnehmenden auf die Konferenz einstimmten, präsentierte sich jede Nation mit einer kurzen Eröffnungsrede durch einen Gesandten. In diesen Eröffnungsreden wurden die Positionen der einzelnen Nationen zum Konferenzthema verdeutlicht und, mitunter auf humorvolle Art und Weise, individuelle Interessen und Ziele hervorgehoben.

 

Delegierte beim Lobbying

Anschließend begaben sich die Delegierten in ihre Komitees, um beim Lobbying Interessengruppen zu bilden und Resolutionsvorschläge zu verfassen.
Die Komitees wurden jeweils durch zwei Vorsitzende, die sogenannten „Chairs“, geleitet. Ihnen oblag es, die Diskussionen zu moderieren und voranzutreiben, aber auch darauf zu achten, dass die Diskussionsregeln eingehalten werden. Allen „Chairs“ gelang es, eine förmliche aber freundliche Atmosphäre zu schaffen und sinnvolle Beschlüsse zu fassen.


Den „Chairs“ jedes Komitees standen zwei Assistenten zur Seite, die „Admins“. Ihre Aufgaben waren vielfältig. So mussten zum Beispiel Nachrichten der Delegierten weitergegeben werden und die Entwürfe der Resolutionen fortwährend am Computer aktualisiert werden, wenn Änderungen („Amendments“) diskutiert und beschlossen wurden. Nebenbei mussten natürlich auch die berühmten Cookie-Pausen vorbereitet werden.


Delegierte bei einer Abstimmung im AbrüstungskomiteeDie Konferenz wurde von einem Presseteam begleitet. In zwei Konferenzzeitungen wurde über Diskussionsschwerpunkte und Abstimmungsergebnisse berichtet und das gesamte Konferenz-geschehen dargestellt.

Begleitet wurde PriMUN 2018 außerdem von einem Filmteam, dem es gelang, vielfältige Eindrücke zu sammeln und in einem Abschlussfilm zu präsentieren. Dieser Film stellte den krönenden Abschluss der Schlussfeier am Freitagnachmittag dar, bei der noch einmal alle Delegierten in der Aula zusammenkamen und die Ergebnisse der einzelnen Komitees geteilt wurden.

 
Link zum Abschlussfilm: https://www.youtube.com/watch?v=yyT8c0LD2xg

 

 

Delegierte bei der Abschlusszeremonie

PriMUN 2018 wurde durch das außerordentliche Engagement der organisierenden Schüler*innen aus der PriMUN AG, durch den großen Einsatz aller Helfenden und durch die guten Sprachfähigkeiten und politischen Kenntnisse der Delegierten zu einem vollen Erfolg.

Besonderer Dank gebührt außerdem der Jugendjury Pankow, die PriMUN aus Mitteln des Jugend-demokratiefonds Berlin finanziell gefördert hat.


Lisa Dompert, Projektleitung 2018

 

Du hast Interesse bekommen? PriMUN 2019 freut sich auf zahlreiche engagierte Teilnehmende!

 

 

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